„Ich habe mich darüber gefreut, dass ich Fußball spielen konnte“
Sonntag, 10. April 2005Im Gespräch mit Doris Fitschen
Pokalschrank: Frau Fitschen, im Augenblick sind sie im Auftrag des DFB damit beschäftigt, Sponsoren für dessen Fußballmannschaften zu finden. Welche Pläne haben Sie für die Zukunft, vielleicht eine Karriere als Trainerin oder Offizielle im deutschen Fußball? Sie haben ja schliesslich auch den Trainerschein gemacht…
DF: Ich habe mich jetzt erst mal für diese Laufbahn entschieden, also die etwas theoretischere und meinen Traum von einer Karriere als Trainerin im Fußball erst mal hinten angestellt. Ich lasse das auf mich zukommen. Es ist so im Frauenfußball, dass es immer noch ein Hobby ist, es sei denn man arbeitet im Verband, also beim DFB, aber wenn ich einen Bundesligisten trainieren würde, wäre das immer nebenberuflich und das ist mir zur Zeit einfach “too much”. Das hatte ich 20 Jahre lang, dass ich jeden Abend auf dem Sportplatz stand.

